BRESLAU – Stadt der Gegensätze

Breslau Hauptbahnhof

Im Sommer diesen Jahres haben wir, ganz kurzfristig entschieden, einen achttägigen Urlaub in Breslau verbracht. Unsere Tochter wollte unbedingt einmal mit uns nach Polen. Und da wir einen Termin in Berlin hatten, passte schon einmal die Richtung. 
Da wir bis auf die Organisation der Unterkunft kaum Planungszeit hatten, wussten wir nicht wirklich, was dort auf uns zukommen könnte. Wir waren da mal ganz offen.


Gleich nach der Grenze wurden wir von etlichen Kilometern eigentlich unbefahrbarer Autobahn „begrüßt“. Das war dann aber auch schon alles an Unangenehmem.
Wir fanden eine wirklich nette Unterkunft vor, die wir bei Airbnb gebucht hatten.
Gleich gegenüber gab es ein gemüliches Café mit Pizzeria und – Aldi. 
Gerne probiere ich natürlich Landestypisches – ganz klar – aber da ich mich nun einmal vorwiegend nach meinem Ernährungsplan richte, und wir uns gern im Urlaub selbst versorgen, kam mir das entgegen.

Der Eindruck der Architektur der Stadt ist wirklich mit einem Wort ausgedrückt unglaublich gegensätzlich.

Ganze Straßenzüge von Häusern, an denen man sich kaum vorbeizuwagen traut, da sie einzustürzen drohen und die mich im Dunkeln tatsächlich ein wenig gruselten, neben etlichen supermodernen Gebäuden ganz unterschiedlicher super interessanter Bauweise.
Unter den vielen wunderschön restaurierten historischen Gebäuden gibt es viele Jugendstilhäuser, teilweise mit außergewöhnlichen, wunderschönen Schmiedearbeiten.


Da es sehr viele Studenten in Breslau gibt, mangelt es auch nicht an stylischen Cafés. Hier haben wir auch meist gekonnt zubereiteten Cappuccino, der überwiegend etwas stärker im Geschmack ist, bekommen – was mir ja doch sehr wichtig ist – .

Wir haben uns einige Kirchen angesehen, den wunderschönen Bahnhof, waren im sehr stilvollen Hallenschwimmbad, in der Markthalle, haben uns die Wasserspiele an der Jahrhunderthalle angesehen und haben die vielen Parks genossen. 
Da wir gern zu Fuß unterwegs sind und die Dinge im Urlaub gern auf uns zukommen lassen, einfach Land und Leute genießen, haben wir uns die meisten must-sees nur von außen angesehen.
Gern hätten wir am letzten Tag noch den Blick vom „Sky Tower“ genossen.
Nur dann hätten wir vorher buchen müssen…

Unser Resumé: Wirklich klasse! Für jedes Alter und für kurze oder lange Aufenthalte.
Hier ein paar Eindrücke:

 

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