FLORENZ – einfach schön!

Ein paarmal bin ich schon dort gewesen….und werde sicher noch oft wiederkommen.

Ich kann es gar nicht so umfassend beschreiben, warum manche Orte für mich eine solche Anziehungskraft haben….Naja, ich bin natürlich nicht allein mit meinen Lieblingsorten, was Städte und Länder angeht.
Bezogen auf Florenz ist es vermutlich einfach dieses Lebensgefühl, auf der einen Seite das sprudelnde Leben um sich haben zu können während ganz nah völlige Ruhe und herrliche Natur gegeben ist.


Nicht zu vergessen ist schließlich der Aspekt, dass man auf Urlaubs- oder Arbeitsreisen natürlich nur vorübergehend anwesend ist und es nichts mit dem Eingefahrenen zu tun hat, keine Alltagslast vor Augen, fern der gewohnten Umgebung. Immer ein Stück Freiheitsgefühl.

Für gewöhnlich denkt man bei Florenz gleich an die Ponte Vecchio, die Kathedrale Santa Maria del Fiore, die Uffizien, die Paläste und all die anderen Sehenswürdigkeiten, die must-see places. Schließlich ist Florenz die Wiege der Renaissance und hat eine große kulturelle Bedeutung.

Viele Kunst- und Kulturliebhaber würden hier Wochen verbringen können und immer noch Neues entdecken können.

Sicher befasst sich manch einer lange mit der Urlaubsvorbereitung, liest sich ein und nimmt gern lange Wartezeiten (oder gegen Aufpreis und mit langfristiger Planung auch ohne) und hohe Eintrittspreise in kauf, um ein solches Erlebnis zu haben.

Ich gehe da ganz gechillt an solchen Schlangen vorbei und genieße lieber die Außenansicht. Allein die Altstadt hat unglaublich viele beeindruckende Gebäude zu bieten. Es gibt kleinere Kirchen, in die man „einfach so“ hineingehen kann, (Kunst-)Handwerksbetriebe, Ausstellungen, Gassen, Gässchen und Hinterhöfe, große und kleine Parks. Fast überall herrscht ein unvergleichliches besonderes Flair.

Egal, von wo aus man losgeht, man kann überall etwas entdecken.

Die vielen Kilometer, die wir täglich gegangen sind, nehmen wir kaum als Anstrengung wahr. Und wie gut, dass es in Italien sooo viele Kaffeebars gibt – mit Personal, welches sein Handwerk versteht. (Allerdings sollte man seinen Cappuccino auch an der Bar trinken. Dann ist er günstig. Mit Sitzplatz ist es meistens teurer und kann er auch schon ‚mal das Dreifache kosten.) So kann man zwischendurch herrlich entspannen, um anschließend weiteres zu entdecken.

Geht man eine der vielen Möglichkeiten bergauf, wird man mit tollen Blicken auf die Stadt belohnt.

Auch gibt es etwas abseits des Zentrums viel Grün und Abgeschiedenheit. Ein kleines mitgebrachtes Picknick an einem dieser wunderbaren Plätze ist oft viiiel schöner und so viel entspannter als die Suche nach einem (passsenden) Restaurant.

Also……Florenz ist für mich eine Stadt, nach der ich am Ende eines Urlaubes nicht bedauernd aufzähle, was ich hätte eigentlich noch alles gesehen haben müssen.

Übrigens: Wir fanden es am schönsten, eine Unterkunft in der Altstadt zu nehmen. So kann man morgens und abends das Stadtleben genießen und hat auch einen guten Ausgangspunkt für Ausflüge. In Florenz gehen wir übrigens am allerliebsten so viel wie möglich zu Fuß. Denn hier ist wirklich schon der Weg das Ziel. Es gibt aber auch sehr gute Busverbindungen. Außerhalb sollte man sich jedoch vorher erkundigen, wie oft und vor allem, wann abends der letzte Bus in die Stadt fährt.


Beste Reisezeit: April oder Oktober

Der eigentliche Tipp: Einfach losgehen und genießen!

Ein paar weitere Tipps:

Wie bereits gesagt, der Kaffee ist in Italien eigentlich überall lecker. In Florenz gehen wir dort z. B. gern in eine kleine Kaffeebar an der Porta Romana. Schön sitzen und seinen Kaffee unter den kühlen Arkaden genießen kann man an der Piazza della Republica in der RED la Feltrinelli Libreria. Dies ist eine Buchhandlung mit Kaffeebar. Hier bekommt man auch noch weitere leckere Kleinigkeiten.

Wahrhaft künstlerisch zubereitet wurde uns unser Cappuccino im Mercato Centrale an der Piazza San Lorenzo.

Cappuccino - Florenz

 

Ein wunderbarer Ort etwas außerhalb ist Fiesole. Dorthin haben wir dann doch den Bus genommen.
Der ebenfalls sehr geschichtsträchtige Vorort von Florenz bietet neben sehr viel Grün einen ganz außergewöhnlich weiten und schönen Blick leicht unterhalb des Klosters San Francesco Monastery.

Sehr viel Grün und ohne die Anstrengung des Bergaufgehens bietet der sich entlang des Arno-Ufers befindliche Parco delle cascine. Hier treffen sich vorwiegend Einheimische zum Joggen, Inliner-Laufen, Schwimmen oder picknicken.

Wenn man morgens früh aus dem Bett kommt, lohnt es sich, die Märkte zu besuchen. Dann erlebt man „Land und Leute“ und es ist noch alles ziemlich entspannt.

Abends liebe ich es in der Altstadt den Straßenmusikern zuzuhören oder Künstlern beim Malen zuzusehen. Ganz ungeplant und ungezwungen..

Wie erlebst du Florenz? Teile mir gern deine Erfahrungen mit!
Und wer noch nicht dort war – Es lohnt sich auf jeden Fall!

Hier ein paar Impressionen

 

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