So bleibe ich dauerhaft schlank – Wohlfühl-Ernährung Teil 2/3

Gibt es eine Ernährungsform, die man auf Dauer oder gar ein Leben lang durchhalten kann?

Kann man wirklich dauerhaft schlank bleiben?

Ich bin davon überzeugt, dass man, wenn man sich mit dem Thema auseinandersetzt und herausgefunden hat, was einem guttut, nicht mehr zu seiner alten Ernährungsweise zurückkehrt. 

Essen in erster Linie als Nahrung zu sehen, gibt ihm einen (für manche) neuen Stellenwert.

Nahrung zuzubereiten mit dem gutem Gewissen, sich etwas Gutes zu tun, kann plötzlich Spaß und Leichtigkeit bringen.

dauerhaft schlank 

Wie man sich ernährt, ist Teil seiner Lebenseinstellung.

 

Wie schon in meinem vorigen Beitrag erwähnt, habe ich lange nach einer Ernährungsform „fürs Leben“ gesucht. Ich wollte keine Diät auf Zeit im Sinne einer „Schlankheitskur“ machen. Ich wollte nicht hungern und mir nicht verschiedene Lebensmittel versagen. Auch wollte ich keine Kalorien oder Punkte zählen.

Als ich vor einigen Jahren das erste Mal das Buch „Du bist, was du isst“ von Gillian McKeith las, versuchte ich mich nach ihrer Methode zu ernähren.
Sie führt hier u. a. drei Gruppen von Lebensmitteln auf. 
Diese sind die überwiegend proteinhaltigen (1), die kohlenhydrathaltigen (2) und die nicht-stärkehaltigen Gemüse u. a. (3) 
Von diesen Gruppen jeweils nur die erste mit der dritten oder die zweite mit der dritten zu kombinieren, habe ich seither meist bedacht, da ihre Ausführungen hierzu für mich absolut Sinn machen.
Es geht z. B. um die optimale Resorption von Nährstoffen und um Enzyme, die auf diese Weise nicht gegeneinanderarbeiten sowie um die Ankurbelung der Fettverbrennung. 

Nach einiger Zeit bin ich jedoch zunächst wieder von dieser Ernährungsweise abgekommen, da es mir schwerfiel, Rezepte daraus zu entwickeln, (die darüber hinaus auch noch von der Familie akzeptiert würden).

Als ich Anfang letzten Jahres merkte, dass mein Gewicht schleichend in die Höhe stieg und ich mich „in meiner Haut nicht mehr wohlfühlte“, nahm ich mir vor, einen Ernährungsplan fürs (restliche) Leben zu machen, den ich einhalten kann. 

Ich hatte ein Wunschgewicht vor Augen, wollte leichter, frischer und gesünder essen und darüber hinaus zwei statt einer Sporteinheit in den Tag integrieren.

Für meine Ernährung suchte ich so eine Art Leitlinie.
Die Zusammensetzung musste stimmen, das Gewicht damit „kontrollierbar“ sein und es sollte sich einfach umsetzen lassen.

So informierte ich mich nochmals im Internet und in Büchern nach verschiedenen Ernährungsweisen.


Daneben versuchte ich mich auch eine Weile in intermittierendem Fasten.
Hierzu ließ ich das Abendessen weg.
Dies führte allerdings bei mir zu keiner Gewichtsreduzierung.

Erschwerend kam hinzu, dass es mir nicht gerade leichtfiel, meiner
Familie das Essen zuzubereiten und ihr beim Essen zuzusehen…


Wie ernähren sich Sportler, wie verbrennt man am besten Fett, wie bekommt man alle wichtigen Nährstoffe???
Mit meinem Hintergrundwissen ergaben die meisten dargestellten Ernährungsweisen für mich keinen Sinn.

Häufig wird versucht, möglichst viele verschiedene gesunde Nahrungsmittel ungeachtet ihrer Zusammensetzung in einer Mahlzeit, einem Rezept, unterzubringen.
Dies soll dann das Gefühl erwecken, sehr viel Gutes für sich getan zu haben.

Irgendwann stieß ich auf einen Artikel des Zentrums der Gesundheit: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/gesunde-verdauung-ia.html  (inzwischen aktualisiert).
In diesem geht es um die richtige Reihenfolge des Essens. Der Beitrag stützt sich auf die Untersuchungen des amerikanischen Arztes Dr. Stanley Bass. 
Dieser stellte schon vor langer Zeit fest, dass die Nahrungsmittel, entsprechend der Reihenfolge, in der man sie zu sich genommen hat, nacheinander verdaut werden. 

In diesem Zusammenhang las ich auch das Buch von Gillian McKeith nochmals.

Aus beidem zusammen betrachtet konnte ich nun nach und nach meinen Ernährungsplan entwickeln. 

Ich testete aus, inwieweit es sich auswirkt (auf das Gewicht und den Wohlfühleffekt),
noch weiter in die Trennung der Lebensmittel zu gehen,
was die Menge ausmacht,
wieviel Wartezeit zwischen den Gängen oder den Mahlzeiten Sinn macht.

Nach einer gewissen Zeit kam dann auch die Routine. Ich muss heute nicht mehr lange überlegen oder nachlesen, was ich zubereiten könnte.
Und wenn ich mal mehr Zeit und Lust habe, finde ich auch immer wieder neue Rezeptideen.


Und so setzt sich meine Ernährung zusammen:

Wasser

Der „1. Gang“ ist grundsätzlich das Glas Wasser….

Obst esse ich immer getrennt von anderen Lebensmitteln. Auch gibt es keinen Obstsalat sondern das leichteste wasserhaltigste Obst zuerst. Meist entscheide ich mich für nur eine Sorte pro Obstmahlzeit. 

(Wasser)-Melone esse ich immer getrennt. 

Meine Hauptmahlzeiten bestehen aus ein oder zwei der o. g. Nahrungsgruppen.
(Die zweite Gruppe habe ich jedoch weiter eingeschränkt. Diese setzt sich bei mir nur aus stärkehaltigem Gemüse, Getreide, Samen und Kernen zusammen.) Jedoch esse ich diese nach Möglichkeit aufeinanderfolgend und nicht zusammen. Das heißt, zunächst die der jeweils leichteren Gruppe zuerst.

 

Ich mache auch Ausnahmen 
– Jedoch sehr selten –
Denn ich möchte nichts verbissen sehen und auch keinen „Heißhunger“ entwickeln.

 

Ich esse fünf bis sechs Mahlzeiten. (Hierin ein bis zwei Obstmahlzeiten.)
Ich genieße mein Essen.
Ich esse bewusst und nie nebenbei.
Ich zähle keine Kalorien. Ich habe selten Hunger.
Ich verbiete mir nichts. 


Bohnen
Auch Mahlzeiten aus nur einer einzigen Zutat – nebst Kräutern und Gewürzen – können lecker sein und sind dann sehr bekömmlich.

Dauerhaft schlank sein zu wollen geht nur mit langsamem Abnehmen.

Je nach Ausgangsgewicht vielleicht nur 1 kg oder weniger pro Monat.
Am Anfang geht es immer schneller und manchmal scheint es zu stagnieren. (Zum Beispiel, wenn man viel Stress hat.)
Dranbleiben zahlt sich aber unbedingt aus!!
Und…..begleitender Sport zahlt sich doppelt aus!!
Wer bis jetzt nicht tägliche Sporteinheiten in sein Leben integriert hat, sollte jetzt damit beginnen, auch unter dem Aspekt, dass sich die gedehnte Haut ansonsten später nur schwer oder gar nicht zurückbildet.

Vielleicht ist meine Ernährungsweise ja auch etwas für Dich..

Ich bin so schlank, wie ich immer sein wollte
Ich fühle mich wirklich leicht. – Ich überlaste meine Gelenke nicht.
Und ich fühle mich so fit, wie noch nie.

(Natürlich habe auch ich Tage, an denen ich mich mies fühle!….Aber das ist ein anderes Thema.)

Wenn auch einige Jahrzehnte ins Land gingen, in denen ich in meiner Ernährung unsicher und unzufrieden war…..bin ich sehr froh, jetzt meinen Weg für eine gesunde Lebensweise gefunden zu haben.

Ich freue mich, Nahrung viel bewusster wahrzunehmen. Ich achte viel mehr auf Qualität, auf Geruch und Geschmack. 

Orange
Eine aromatische Orange z. B. ist für mich viel leckerer als jede Süßigkeit.

 

Wenn ich dich neugierig gemacht habe: 

In meinem Folgebeitrag erzähle ich dir an Beispielen, was so täglich auf meinem Speiseplan steht.

 

 

 

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