Wohlfühl-Ernährung Teil 1/3

 

Wohlfühl-Ernährung

Mit dem Thema Ernährung habe ich mich bereits in meiner frühen Jugend beschäftigt – als ich mit dem Ballett angefangen habe.

Logo wollte ich gertenschlank sein und mich superfit fühlen.

Damals war es gerade „in“, Kohlenhydrate wegzulassen. Also versuchte ich diese zu vermeiden, versuchte ohnehin möglichst wenig zu essen. Von da an war für mich jegliches Essen außer Obst und Gemüse mit einem schlechten Gewissen verbunden. 

Im Laufe meines Lebens habe ich sehr viel über Ernährung gelesen und auch Seminare besucht. Auch habe ich so einiges ausprobiert.

Irgendwann stellte ich fest, dass es zum Einen die einzig wahre Ernährung nicht gibt, da jeder Körper anders auf die Nahrung reagiert und Stress und Lebensumstände hier stark mit eingreifen und zum anderen Dozenten und Autoren unterschiedlich geschult sind oder auch ihre Erfahrungen und Überzeugungen einbringen wollen.

Auch hat es vermeintlich neue Ernährungsformen immer schon irgendwie
gegeben. Etwa so, wie z. B. Einrichtungs- oder Bekleidungsmode häufig nur Neuauflagen von etwas sind, was es irgendwann schon einmal sehr ähnlich gegeben hat.

Obwohl gesunde Ernährung ein großes Thema ist, interessiert die breite Masse lediglich, wie gut etwas schmeckt.

Das Essen Nahrung ist, mit der wir unseren Körper nähren, damit er möglichst gut „funktioniert“ scheint einfach verdrängt zu werden. Dies wäre schließlich genau so, als würde man täglich völlig falsche Medikamente einnehmen. Denn jedes Nahrungsmittel besteht aus unterschiedlich wirkenden Stoffen.

Seit etwas mehr als einem Jahr habe ich nun endlich meinen Weg gefunden, bei dem ich mir sehr gut vorstellen kann, ihn für immer beizubehalten. Ich esse jetzt viel bewusster, fühle mich wesentlich wohler und habe mein Zielgewicht erreicht. Was ich zu mir nehme, besteht aus etwa 80% Vernunft und etwa 20% nicht ganz so Vernünftigem.
Auf „meinen“ Kaffee zum Beispiel möchte ich nämlich nicht verzichten.

Womit ich mich ernähre und nach welchen Kriterien ich mich richte erzähle ich in meinem Folgebeitrag in Kürze..

 

Eine Antwort auf „Wohlfühl-Ernährung Teil 1/3“

  1. Schöne Webseite mit interessanten anknüpfbaren Themen!

    Stimmt, Ernährung ist wichtig für das richtige Funktionieren unseres Körpers. Für mich geht es dann noch einen Schritt weiter – wie nährstoffreich sind unsere Nahrungsmittel? Denn eine Tomate, die auf nährstoffarmem Boden produziert und mit Kunstdünger „aufgepäppelt“ worden ist, kann ja nicht so viele Nährstoffe enthalten wie eine, die in guter, mikrobenreicher Erde gewachsen ist. Vor ein paar Jahren habe ich deshalb angefangen, mein eigenes Gemüse zu ziehen. Dadurch weiß ich nicht nur, was im Anbau verwendet wurde, sondern habe durch das Gärtnern auch gleich noch Fitness-Training! Und die Bewegung an der frischen Luft tut ja auch der Seele gut.

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